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Weitere Informationen gibt es beim Amt Lenzen, dem Betreiber der Fähre.
Nur wenige Kilometer von Schnackenburg entfernt liegt die Gedenk- und Begegnungsstätte Stresow. Stresow, erstmalig erwähnt 1319, war ein kleines Straßendorf und lag in dem sogenannten „Schutzstreifen“ an der ehemaligen innerdeutschen Grenze. Im Jahr 1952 wurde das Dorf im Zuge der „Aktion Ungeziefer“, einer Zwangsumsiedlungsaktion der DDR-Regierung, vollständig geräumt. Die Einwohner wurden in andere Teile der DDR umgesiedelt, um die Grenzsicherung zur Bundesrepublik Deutschland zu intensivieren. Vier Familien flohen in den Westen. Die Häuser wurden kurz darauf abgerissen, um Fluchtversuche zu erschweren und die Grenzregion menschenleer zu halten.
An der Stelle des einstigen Dorfes erinnert heute eine Gedenkstätte an dessen Schicksal. Diese ist Teil des Grenzlandmuseums Schnackenburg und dient der Aufarbeitung der deutschen Teilungsgeschichte. Die Gedenkstätte umfasst Nachbauten der Grenzbefestigungsanlagen zur Veranschaulichung der damaligen Situation und einen Gedenkstein, der an die Zerstörung des Dorfes erinnert.
Neben der Aufarbeitung der Vergangenheit bietet die Gedenkstätte Stresow einen Ort des Nachdenkens und der Erinnerung. Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten des Grenzlandmuseums Schnackenburg.
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